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Synopsis


SYNOPSIS


Ob er an Wiedergeburt glaube verneint er lapidar. »Von Asche komme ich und von Asche gehe ich auch.« Branko befindet sich auf seiner letzten Reise. Er weiß weder den Zeitpunkt, noch die Art und Weise wie es passieren wird. Er weiß nur, dass er bald sterben wird.

Dem 63-jährigen wurde Lungenkrebs diagnostiziert, in einem fortgeschrittenen Stadium ohne
Aussicht auf Heilung. In einem Hospiz verbringt er nun die bleibende Zeit. In seinen letzten
Wochen trifft er die Vorbereitungen für sein Ableben und versucht die restlichen Tage so weit es
ihm möglich ist zu genießen. Obwohl Branko einige der Tätigkeiten zum letzten Mal ausübt,
lässt er sich nicht die Freude daran nehmen. Auch ein letzter Ausflug auf ein Benefizkonzert
eines Frauenchors genießt Branko sichtlich mit Freude. In der Gesellschaft von seinem Freund Herbert verarbeitet er seine Situation und redet über seine Gedanken zum Sterben. Dabei geht es in den Gesprächen der Beiden über Themen wie Glauben und dass, was am Ende bleibt. Branko ist unsicher und versucht seine Ängste und Schmerzen zu kaschieren. In einem stillen Moment äußert er den Wunsch zu seiner Abschiedszeremonie seinen schwarzen Anzug zu tragen.

Zwischen Hochs und Tiefs feiert er seinen letzten Geburtstag und sieht dabei seinen Sohn
ein allerletztes Mal wieder. Sein innerer Kampf gegen die Vorstellung gehen zu müssen
findet letztlich Ausdruck in Malerei. Schließlich kommt der erwartete Tag und der Prozess für Brankos letzte Ruhe beginnt...

DAS LETZTE KAPITEL begleitet Branko in stiller Zurückhaltung und visueller Präzision in seinen letzten Tagen und Momenten und zeigt Ausschnitte, die dem Zuschauer sonst im Verborgenen bleiben. Es ist ein Film über die Auseinandersetzung mit der menschlichen Endlichkeit und ein Film, über die Hoffnung auf Etwas das bleibt.

 

 

 

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